Die RuheINSEL für pflegende Angehörige

Die RuheINSEL für pflegende Angehörige

…unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Seit 20 Jahren engagieren wir uns für junge Menschen mit einem Handicap und pflegende Angehörige. Nachdem wir in den letzten 20 Jahren überwiegend junge Menschen mit einem Handicap im Fokus hatten, werden wir mit diesem Projekt die Angebote für pflegende Angehörige weiter ausbauen.

Mit der Pflege eines hilfsbedürftigen Menschen ändert sich häufig auch das Leben der Familien und pflegenden Angehörigen komplett. Wir werden in dieser Rubrik Beratungs-und Auszeitmöglichkeiten vorstellen, mit denen sich die Hürden zwischen liebevoller Pflege, Fürsorge und Überforderung besser meistern lassen.

Die Pflege ist am Boden. Pflegende Angehörige benötigen als Randgruppe dringend Unterstützung.

Grund genug, unser Augenmerk noch stärker als bisher uns für pflegende Angehörige einzusetzen um ihnen kleine Momente des Glücks und Wertschätzung zu schenken.

Viele pflegende Angehörige kennen das, sprechen aber kaum darüber:

Der Pflegealltag treibt uns oftmals an unsere Grenzen. Wir pflegen, weil wir lieben, haben jedoch öfter das Gefühl unser eigenes Leben nicht mehr leben und von der Gesellschaft nicht mehr wahrgenommen zu werden. An Wertschätzung ist kaum noch zu denken. Wer denkt an uns?

Diese und viele andere Gedankengänge erreichten uns oft in den letzten Jahren, besonders jedoch während der Corona-Krise! Wer denkt an uns? Wer bringt wieder ein wenig Licht in unseren Alltag?

Mit ganzem Herzen engagiert zu sein und die Liebsten immer im Mittelpunkt zu sehen, verdient größten Respekt. Mit unserer RuheINSEL möchten wir für eine kleine Gruppe wieder etwas mehr Gelassenheit in das Leben der pflegenden Angehörigen bringen.

Eine kurze Verschnaufpause, das Gefühl, dass jemand an uns denkt, dass sich jemand um uns kümmert, ein kleiner Lichtblick im oftmals anstrengenden Pflegealltag ist genau das, wonach wir uns alle manchmal sehnen.

„Der erste Schritt zur Lösung eines Problems ist,
es mit jemandem zu besprechen.“

Peter E. Schumacher (1941 - 2013)

Was zu Beginn unserer Arbeit vor 20 Jahren noch  selbstverständlich war ist schon seit Jahren nicht mehr zu realisieren!

  • Ein Individueller Austausch, ohne Zeitdruck und ohne störende Einflüsse von außen.

  • Ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden wird immer schwieriger, Beratungsangebote werden knapper.

Wieder sind es die pflegenden Angehörigen, welche dadurch das Nachsehen haben! Wie so oft.

Oftmals bleiben die sog. „stillen Helden“ unberücksichtigt und stehen mit ihren Sorgen und Nöten allein da!