ein kleiner Junge sitzt im Rollstuhl mit seinen Eltern an einem Tisch und spielt
Pflegeberatungs-Netzwerk

Pflegeberatungs-Netzwerk

Der gerechte Pflegegrad für Ihr Kind

Der Pflegegrad

Die Pflegebedürftigkeit des eigenen Kindes ist immer mit einer großen persönlichen Herausforderung verbunden. Gut, wenn man dann möglichst viel Hilfe bekommt. Eine der wichtigsten Fragen: Wieviel finanzielle Unterstützung steht mir zu?

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet viele Leistungen. Voraussetzung dafür ist die Beantragung und Bewilligung eines Pflegegrades. Grundsätzlich gilt: Je höher der Pflegegrad, desto höher die Geld- oder Sachleistung.

Die Quote der abgelehnten Anträge auf Anerkennung einer Pflegebedürftigkeit ist leider sehr hoch. Bei Erstanträgen beträgt sie rund 35 Prozent, bei Höherstufungsanträgen oder in Widerspruchsverfahren liegt sie mit rund 60 Prozent noch deutlich höher. Für alle Antragsverfahren gilt: Nahezu jeder zweite Antrag scheitert oder wird mit einem zu niedrigen Pflegegrad beschieden.

Nur selten liegt das daran, dass keine oder eine zu geringe Pflege- und Hilfsbedürftigkeit vorliegt. Vielmehr werden Fehler bei der Vorbereitung auf den Begutachtungstermin oder während der Begutachtung gemacht. Das Bewertungssystem – insbesondere bei Kindern – ist nämlich so kompliziert, dass ein Laie kaum erkennen kann, welche Besonderheiten für einen gerechten Pflegegrad wichtig sind.

Ist Ihre Familie von Pflegebedürftigkeit betroffen? Dann kann es sehr sinnvoll sein, die Pflegeexperten von Familiara zu beauftragen, um Ihre Leistungsansprüche gegenüber der Pflegekasse durchzusetzen – beim Erst- oder Höherstufungsantrag, insbesondere aber bei einem Widerspruch.

Vorsicht beim Antrag auf Höherstufung

Kinder erlernen im Laufe ihrer Entwicklung ihre Fähigkeiten und werden immer selbständiger. Auch betroffene Kinder lernen, mit ihrem Handicap besser umzugehen, was eine größere Selbständigkeit – und damit einen geringeren Hilfebedarf – bedeuten kann. Dies wiederum führt oft zu einem geringeren Punktwert und somit zu einem geringeren Pflegegrad.

Deswegen sollten Sie, bevor Sie für Ihr Kind einen höheren Pflegegrad beantragen, das Risiko einer Zurückstufung genau prüfen lassen. Stellt der Gutachter nämlich einen niedrigeren als den aktuell bewilligten Pflegegrad fest, kann die Kasse ihre Leistungen entsprechend reduzieren oder im schlimmsten Fall sogar ganz einstellen.

Eine Sonderregelung gilt für alle diejenigen Kinder und Jugendlichen, die vor dem 01.01.2017 ihre Pflegestufe erhalten haben und automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet wurden. Durch den gesetzlichen „Besitzstandsschutz“ bleibt der Leistungsanspruch auch bei einer Rückstufung erhalten. Ausnahme: Wenn die Höherstufungs- oder Wiederholungsbegutachtung einen Punktwert unterhalb von Pflegegrad 1 ergeben würde, kann die Kasse die Leistung komplett einstellen. Ein Experte sollte im Vorfeld also prüfen, welche Risiken einer Rückstufung oder einer vollständigen Aberkennung der Pflegebedürftigkeit bei Ihrem Kind bestehen.

Familiara hilft bundesweit

 

Jedes Jahr werden bei der Pflegeversicherung rund zwei Millionen Anträge für einen Pflegegrad gestellt. Etwa 40 Prozent enden mit einem Ablehnungsbescheid oder mit einem zu niedrigen Ergebnis. Oft basieren diese Entscheidungen auf fehlerhaften Gutachten zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit – insbesondere bei Kindern. Die Betroffenen brauchen dann professionelle Unterstützung, um sich mit einem Widerspruch zur Wehr zu setzen.

Familiara hilft allen Menschen in Deutschland bei der Durchsetzung von Leistungsansprüchen gegenüber der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung, insbesondere bei einem Widerspruch gegen einen ungerechtfertigten Pflegegrad oder nach Aberkennung oder Rückstufung. Viele Eltern wünschen sich auch die Vor-Ort-Begleitung eines Erst- oder Höherstufungsantrages.

Das Unternehmen hat ein bundesweites Netzwerk von rund 120 sehr erfahrenen Pflegeberatern und Pflegesachverständigen. Die Erfahrung aus über 10.000 Fällen, darunter mehrere hundert Begutachtungen von Kindern, und eine Erfolgsquote von deutlich über 90 Prozent sprechen für sich.

www.familiara.de