Gruppe von Delfinen im Meer

Coronavirus

Pandemie: offizielle Verlautbarungen gehen nicht genug auf chronisch kranke Kinder ein

Das Kindernetzwerk hat den Eindruck, dass sich die Entscheider angesichts der angespannten Gesamtlage um diese besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe zu wenig Gedanken machen: Es wird zwar generell auf Kinder verwiesen, aber nicht explizit auf die Gruppe der chronisch kranken Kinder. Wir versuchen daher von verschiedenen offiziellen Seiten aussagekräftige Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen zu den unterschiedlichsten Feldern zu bekommen. Themen sind u. a.: Betreuungssituation, Notbetreuung, unbezahlte Freistellung, Medizinische Versorgung, ...

Um diese Fragen zu beantworten, benötigen wir Ihre Unterstützung: Bitte halten Sie uns über Ihre aktuellen Sorgen auf den Laufenden, informieren Sie uns, wie es Ihnen mit der aktuellen Situation geht, welche Notsituationen sich derzeit wegen Corona ergeben. Schreiben Sie an: struntz@kindernetzwerk.de

So können wir uns ein besseres Bild machen – und Sie in der kommenden Zeit noch besser vertreten und gezielter informieren.

Unsere Linkliste zu organisatorischen Fragen rund um Corona:
(wird fortlaufend aktualisiert!)

https://www.kindernetzwerk.de/de/agenda/News/2020/27-Coronavirus.php

 


 

Informationsquellen zum Coronavirus

  • Die amtliche Quelle schlechthin ist selbstverständlich das Robert-Koch-Institut (RKI). Hier finden Sie insbesondere Informationen für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal, z.B. zur Prävention und Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen oder Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte. Da die Unterlagen laufend aktualisiert und ergänzt werden, empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die Seite bzw. ein Abonnement des RSS-Feeds.
  • Das RKI biete einen Leitfaden zur Risikobewertung von Veranstaltungen. Veranstalter sollten auf dieses Tool zurückgreifen, bevor sie sich ggf. mit dem Gesundheitsamt über die Durchführung einer Veranstaltung abstimmen.
  • Das Auffinden freier Beatmungsplätze wird durch das neue Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin erleichtert.
  • Eine gute Übersicht über die aktuelle Entwicklung der Pandemie mit rund um die Uhr aktualisierten Zahlen bietet das John Hopkins Corona Ressource Center. Die graphische Darstellung funktioniert auch sehr gut auf Mobilgeräten und sie enthält - im Gegensatz zur Statistik des RKIs - auch die inzwischen wieder genesenen Personen.
  • Für Laien gibt es Informationen von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung unter www.infektionsschutz.de, insbesondere auch Hygieneempfehlungen in mehreren Sprachen. Auf diese Seiten können Sie Ihre KlientInnen und Angehörige hinweisen.
  • Aufklärung, insbesondere von Jugendlichen, erfolgt vielleicht am besten DURCH Jugendliche, hier mit einem Video des schweizerischen Onlinemagazins Izzy "Wie man mit einem Ohrwurm einen Virus bekämpft" (oder direkt bei YouTube)
  • Die Thieme Gruppe stellt gebündelt die im Unternehmen verfügbaren relevanten Inhalte auf www.thieme.de/corona kostenfrei bereit. Dazu gehören unter anderem fundierte Patienteninformationen inklusive Symptom-Checker, ein Online-Kurs zu COVID-19, relevante Inhalte aus Thieme Fachzeitschriften und Büchern sowie aktuelle Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften.

    Gerne können Sie uns auf weitere Ressourcen im Internet aufmerksam machen, die für Fachkräfte relevant sind.

    https://www.socialnet.de/